DTAG - LIVESTREAM AUS DEM STATIONÄREN HANDEL
Im Rahmen verschiedener Kampagnen durfte ich für die Deutsche Telekom mehrere Livestream-Formate konzipieren und umsetzen. Entstanden sind diese Formate die Corona-Pandemie und wurden zwischen 2021 bis 2023 weiterentwickelt, um den stationären Handel digital zu verlängern und hybride Eventformate zu etablieren.
Gesendet wurde aus Telekom-Flagshipstores in Köln, Düsseldorf und Stuttgart. Die Streams griffen unterschiedliche gesellschaftlich relevante und markennahe Themen auf – von Diversity und Pride und #GegenHassimNetz, über die PK zum Launch der Keks Kopfhörer mit Peter Maffay bis hin zu technologischen Zukunftsthemen. Ziel war es, die Stores nicht nur als Verkaufsflächen, sondern als Erlebnisorte und Diskussionsräume zu positionieren und gleichzeitig Reichweite über digitale Kanäle aufzubauen.
STREAM RETRO GAMING
Ein besonderes Highlight war der Livestream im Rahmen der Fiber-to-the-Home-Kampagne, der in Kooperation mit dem technischen Partner TakeTV realisiert wurde. Unter dem Titel Retro Gaming entstand ein unterhaltsames Showformat, das den Glasfaserausbau der Telekom spielerisch erlebbar machte. Die Idee: Die Entwicklung des Internets anhand der Entwicklung von Gaming erlebbar zu erzählen.
Die Streamer und Pro-Gamer Dennsen86 und BigSpin traten an unterschiedlichen Spielstationen gegeneinander an und spielten sich durch mehrere Generationen der Gaming-Geschichte – von Pac-Man über Donkey Kong an der SNES, Mario Kart auf der Wii bis hin zu FIFA auf der PS5. Moderiert wurde die Show von Dennis „Take“ Gehlen, der das Online-Publikum souverän durch den Stream führte.
Gestreamt wurde über die Twitch-Kanäle der Gamer, mit einem komplexen technischen Setup und klarer Verzahnung von Content, Plattformlogik und Kampagnenbotschaft. So entstand ein Livestream, der nicht nur Reichweite generierte, sondern die Leistungsfähigkeit moderner Netzinfrastruktur verständlich, unterhaltsam und zielgruppennah transportierte.
Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie Livestreams als strategisches Kommunikationsinstrument eingesetzt werden können – zur Markenpositionierung, zur Aktivierung digitaler Communities und zur sinnvollen Verlängerung stationärer Erlebnisse.
Die fotografische Dokumentation erfolgte durch Joseffson Fotografie, Fotograf vor Ort war Julius Gnoth.